Jan 24 2011

Liebe Martha!

Letzte Woche wurde bei uns beschlossen, dass die Kinderrechte in die Verfassung kommen sollen. Eigentlich eine tolle Sache, denkt man sich. Aber die Aufschrei der Organisationen, die sich seit Jahren für diese Kinderrechte einsetzen waren groß. Denn alle Rechte, die irgendwie heikel waren wurden erst gar nicht aufgenommen oder nur “unter Vorbehalt”.

Als ich darüber ein wenig im Internet recherchiert habe, ist mir etwas Interessantes aber gleichzeitig auch sehr Erschreckendes aufgefallen: Viele Organisationen haben am 18. Jänner über OTS-Presseausendungen in einer konzertierten Aktion ihren Ärger kundgetan. Hier kann man auf der OTS-Plattform quasi im Minutentakt nachlesen, was es alles für Gegenargumente gibt, die Kinderrechte jetzt in dieser Form in der Verfassung zu verankern. “Eine Alibiaktion” ist bei vielen Aussendungen die Conclusio.

Und dann lese ich zwei Tage später – nach dem Beschluss im Parlament die Aussendungen der PolitikerInnen dazu und glaube, ich bin in einer anderen Welt: “Ein guter Tag für die Kinderrechte”, “Ein historischer Tag”, “Ein gesellschaftspolitischer Meilenstein” usw. Die Aussagen überschlagen sich geradezu, als müsste man vergessen machen, was alles nicht berücksichtigt wurde.

Erschreckend daran finde ich wie abgehoben sich hier die österreichische Politik von der Realität zeigt. Selten hat man wohl den Unterschied zwischen den Wünschen der Zivilgesellschaft und dem Handeln der Politik deutlicher sehen können. Bei vielen anderen Themen fällt uns da schon gar nicht mehr auf, aber hier wurde es Dank dieser vielen Presseaussendungen einmal sehr deutlich sichtbar gemacht.

Damit wurde wieder eine Chance vertan, dass die PolitikerInnen die Anliegen der BürgerInnen ernst nehmen. Es ist eine von vielen Entscheidungen, die den Frust der Menschen auf die Politik noch mehr steigert und dazu führt, dass (meist rechte) Protestparteien einen immer größer werdenden Stimmenzuwachs bekommen.

Besonders ärgerlich finde ich auch noch, dass die Gegenargumente noch nicht einmal ernst genommen werden, sonder einfach drüber gewischt wird. Das erzeugt meiner Meinungen nach noch einen viel größeren Frust, als wenn die Politik auf die Gegenargumente eingeht und wenigstens klar begründet, warum sie die nicht berücksichtigen will. Aber dazu ist Politik heute wohl viel zu feig und viel zu sehr in eingefahrenen PR-Schienen, als dass das noch auffallen würde.

Wie du siehst, überwiegt auch bei mir der Frust, weil ich es nicht verstehe wie man so unverantwortlich handeln kann. Der einzige Trost dabei ist, dass es vielen Menschen mit ihrer Verwunderung ähnlich geht. Hoffen wir, dass die Konsequenzen aus diesem Politikfrust bei der Bevölkerung nicht allzu schlimmer Folgen haben.

P.S. Als Sozialwortetxt passt diesmal leider der Absatz zu “Bildung als Menschenrecht” (22) gut dazu. Denn gerade das Kinderrecht auf Bildung ist einer jener Punkte, die nicht in der Verfassung verankert wurden: “Ein breiter Zugang zu Bildung als einem grundlegenden Recht aller Menschen ist in vielen armen Ländern noch keineswegs verwirklicht. Menschen, die schon als Kinder keine Chance erhalten, sich grundlegendes Wissen anzueignen und ihre eigenen Fähigkeiten zu entfalten, können an vielen Errungenschaften in unseren modernen und komplexen Gesellschaften nicht teilhaben. Bildung kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Menschen einen Ausweg aus der Armut zu ermöglichen, der sie zugleich zu Subjekten ihrer Lernprozesse macht und ihr Selbstwertgefühl erhöht. Je höher der allgemeine Bildungs- und Ausbildungsstandard einer Gesellschaft ist, desto schwerer haben es jene, die aus Gründen von körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung oder sozialer Benachteiligung geringere Bildungschancen haben als andere. Eine reiche Gesellschaft hat solche Benachteiligungen durch besondere Bemühungen nach Kräften auszugleichen, um dieser Personen und um der ganzen Gesellschaft willen.”


Jan 16 2011

Liebe Martha!

Vor einigen Tagen gab es auf einer große österreichischen Nachrichtenseite einen etwas merkwürdigen Artikel und Kommentar. Es ging darum, ob es Eltern erlaubt sein soll ihre Kinder zu taufen. Dazu gab es dann eine Abstimmung, bei der fast 80% der Menschen der Meinung waren, dass man Kleinkinder nicht taufen lassen soll.

Ich finde das äußerst merkwürdig, zunächst einmal vom grundsätzlichen Ansatz: Wenn man bedenkt, was wir alles für unsere Kinder entscheiden: In welchen Kindergarten sie gehen, ob sie geimpft werden oder nicht, mit welchen Freunden sie spielen dürfen, ob sie als Kleinkinder schon eine zweite Sprache oder ein Instrument lernen sollen, usw. Eltern entscheiden bei tausenden Dingen für ihre Kinder, ob sie das gut finden oder nicht. und ausgerechnet die Taufe, die Entscheidung, ob ein Kind eine Religion angehören soll, soll ein Problem sein?

Denn dann sind wir auf der bei der Frage was Religion eigentlich ist. Manchmal habe ich heute schon das Gefühl, dass viele Leute glauben, dass Religion per se etwas fundamentalistisches und daher abzulehnendes ist. Sie verstehen überhaupt nicht, dass für uns (in diesem Fall) die christliche Religion ein sinnvoller Rahmen ist, um unser Leben zu gestalten. Dass das was dieser Jesus vor 2000 Jahren gesagt hat ein guter Weg ist um sich mit dem eigenen Leben daran zu orientieren. Und das man selbstverständlich auch will, dass die eigenen Kinder diesen guten Weg gehen.

Das gleiche gilt ja auch z.B. für das Schulsystem. Wer gute Erfahrung mit Alternativschulen gemacht hat, wir schauen, dass auch seine Kinder solche besuchen können. Auch wenn ja viele Menschen Rudolf-Steiner-Schulen kritisch sehen, so habe ich doch noch nie erlebt, dass Eltern dann ein Vorwurf gemacht wird, hier ihre Kinder einseitig zu beeinflussen.

Wenn ich das jetzt mal aus der Elternposition sehe, so muss ich unabhängig vom Thema sagen: Es ist wichtig, seinen Kindern Dinge zu ermöglichen, die man für ihre Entwicklung für wichtig und positiv hält. Und es muss erlaubt sein, sie in einem gewissen Lebensstil erziehen.

Und aus Christenposition sage ich: Ich lasse mir das Christentum nicht schlecht machen. Die Botschaft Christi ist eine frohe Botschaft, die dazu dienen soll, dass die Menschen glücklich und kooperativ zusammenleben und an einen gemeinsamen Gott glauben, der das ermöglicht und uns dazu befähigt hat unser Leben in diesem Sinne zu gestalten.

Ich glaube, da müssen Menschen wir wir darauf schauen, dass wir abseits des Systems der Katholischen Kirche auf die positive Basis und Lehre des Christentums hinweisen und das wieder mehr verbreiten. Wäre doch Schade, wenn immer mehr Menschen so eine sinnvolle Art zu leben nicht mehr kennen lernen und ablehnen.

P.S. In diesem Fall ist wohl das erste Wort des Sozialwortes hier das Passende: (1) Wir leben in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs. Wie jede Zeit ist auch unsere Zeit Gottes Zeit.
Aufgabe der Kirchen ist es, in diese Zeit hinein ein ermutigendes, in die Zukunft weisendes Wort an die Menschen zu richten. Sie können dieser Aufgabe nur in einer gemeinsamen Anstrengung gerecht werden.


Jan 11 2011

Liebe Martha!

Du hast mich gefragt, was ich denn im neuen Jahr für interessante Entwicklungen erwarte. Das finde ich ein wenig kurz gegriffen, weil vieles davon Dinge sind die schon angekündigt sind oder sehr erwartbar sind. Spannender finde ich es allerdings ein wenig darüber zu schreiben, was ich für dieses Jahrzehnt an interessanten Entwicklungen erwarte. Natürlich sind meine Prognosen von meinen Berufsfeldern Kommunikation, Medien und IT geprägt.

Prinzipiell sind ja die 10er Jahre in den letzten Jahrhunderten oft von großen Änderungen geprägt gewesen. Ob im 16. Jahrhundert die Thesen Martin Luthers, im 19. Jahrhundert der Wiener Kongress oder im 20. Jahrhundert das Ende vieler Monarchien. Die größten Umwälzungen in der 10er Jahren des 21. Jahrhunderts werden meiner Meinung nach durch ein kleines Gerät ausgelöst werden, das Handy. Oder in einer anderen Form, dem Smartphone. Das sind Dinge, die uns jetzt schon sehr unabhängig machen von Haus, Firma usw. Dadurch wird eine neue Form der Mobilität entstehen, die es auch nicht mehr nötig macht, dauernd mit dem Auto mobil zu sein. Die Daten sind in großen Clouds verschlüsselt gespeichert und mit diesem kleine Ding problemlos abrufbar und bearbeitbar. Gerade dass man sich damit nicht ernähren kann, aber sonst wird fast alles möglich sein. Und das nicht nur in Europa, sondern auch in den anderen Kontinenten. Das war ja auch einer der großen Erfolge des Iphones als es erstmals erschienen ist, das es viele auch ärmer Menschen gekauft haben, weil es durch seine vielfältigen Funktionen als “digitales Schweizer Taschenmesser” gesehen wurde.

Während über Handys ja viel geschrieben wird ist eine andere Innovation noch nicht sehr bekannt. Der 3D-Drucker. Ein Drucker, der mit Hilfe von Kunststoff und anderen Materialien Gegenstände “drucken” kann. Wenn diese Geräte in den nächsten Jahren billiger werden, dann werden wir vieles Dinge nicht mehr in Geschäften kaufen, sondern sie uns nach Anleitungen selber ausdrucken. Frithjof Bergmann hat diese Technologie bereits seit Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts in seinem Konzept der “neuen Arbeit” propagiert.

Was sich dadurch ändert ist nämlich sehr essentiell und führt mich zum dritten Punkt, nämlich der Dezentralisierung von Arbeit und Leben und dem Aufkommen von neuen Gemeinschaften. Wenn wir vieles dezentral machen können, nämlich Dinge produzieren, Dienstleistungen wahrnehmen, Kommunizieren usw. dann gibt uns das die Chance wieder vollkommen neue Formen des Zusammenlebens zu finden, wo eine größere oder kleinere Gruppe wirklich miteinander leben und arbeiten kann und nicht wie heute die Menschen täglich in der Früh aus ihren Wohnungen eilen und abends erschöpft wiederkommen. Hier könnten Leben und Arbeiten wieder viel mehr zusammenwachsen, ähnlich wie es in früheren Jahrhunderten einmal war, aber unter völlig neuen Vorzeichen. Während ich das so schreibe, denke ich mir das es eigentlich an der Zeit ist Frithjof Bergmann wieder einmal zu lesen, denn im Gegensatz zu meiner ersten Lektüre vor ca. 10 Jahren wo das noch viel “Science Fiction” war, kann es heute vielleicht schon ein realistischer Blick sein und man kann manche Dinge in den nächsten Jahren schon selbst ausprobieren.

Du siehst also, ich habe eigentlich einen sehr positiven Blick auf das kommende Jahrzehnt. Es muss uns nur gelingen, aus all diesen Erfindungen und Entwicklungen die positive Energie mitzunehmen und sie richtig einzusetzen. Eine tolle Aufgabe!

P.S. Mit dem Sozialwort habe ich mich da diesmal etwas schwer getan. Da merkt man doch, dass es bald 10 Jahre her ist dass es formuliert wurde. Am ehesten passt da noch: “Die Kirchen wollen phantasievolle pastorale Ansätze entwickeln und auf die Menschen zugehen. Die Verkündigung in der Stadt muss experimentell sein und Spielräume für kirchliches Leben eröffnen.” (122)


Jan 7 2011

Liebe Martha!

Gestern am 6. Jänner waren wieder einmal viele SternsingerInnen unterwegs. Eigentlich ein Grund zur Freude, denn die sammeln viel Geld (mehr als 10 Millionen Euro) für Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Aber da zeigt sich wieder einmal, wie merkwürdig heute die Menschen in Wien auf so eine Aktion reagieren. In Facebook habe ich doch glatt mehrere Einträge von Menschen gefunden, die Stolz darauf sind, dass sie den SternsingerInnen nicht die Tür aufgemacht haben. Da schlägt dann insbesondere der Antikirchenreflex zu. Da wird überhaupt nicht mehr darauf geschaut, wofür die Kinder eigentlich sammeln, was mit dem Geld alles sinnvolles in der Welt passiert.

Denn das was die Dreikönigsaktion macht ist sogenannte Entwicklungszusammenarbeit, also keine Not- oder Katastrophenhilfe. Am besten könnte man es als Hilfe zur Selbsthilfe bezeichnen, also den Menschen Chancen zu geben, sich auf eigene Beine zu stellen.

Das dieser Gedanke aber bei den Menschen zu wenig verankert sind, daran sind auch die Organisationen selbst schuld. Einerseits, weil sie in Österreich viel zu wenig informieren darüber, was mit dem Geld passiert. Es ist schon wichtig, dass möglichst viel vom gesammelten Geld zu den betroffenen Menschen fließt. Aber das nutzt hier in Österreich nichts, wenn die Menschen hier zu wenig wissen, was mit ihrem Geld passiert und auch die grundsätzlichen Zusammenhänge von der Armut dort und dem Reichtum hier zu wenig verstehen. Deswegen plädiere ich immer dafür, dass auch ausreichend Geld in die Bildungs-und Informationsarbeit in Österreich fließt.

Und dann gibt es auch noch Fehler, die passieren, weil man aus lauter Verzweiflung nicht über die Folgen eigener Handlungen nachdenkt. Das ist im Dezember passiert, anlässlich der Budgetkürzungen, die damals beschlossen worden sind. Da haben sich viele Entwicklungshilfeorganisationen zusammengeschlossen und behauptet, dass die Kürzungen im Entwicklungshilfebereich 3000 Kindern das Leben kosten werden. Was zwar eine sehr plastische Darstellung ist, aber natürlich ein Blödsinn. Denn in der Entwicklungshilfe geht es ja um Strukturen, Projekte und vieles mehr. Und natürlich ist es tragisch, wenn Entwicklungshilfeprojekte gekürzt werden müssen, aber das kostet höchstens indirekt Menschen das Leben (wenn z.B. Straßenkindern nicht geholfen werden kann ein reguläres Leben zu beginnen) aber sicher nicht 3000 Kindern. Aber so kommen dann solche Bilder in die Köpfe der Menschen, wenn sie an Entwicklungshilfe denken. Und die ganze Aktion hat im übrigen nichts gebracht, denn die Kürzungen wurden so beschlossen wie geplant.

Du siehst also, hier wie dort ist rationales Denken und Handeln leider nicht immer angesagt. Hoffen wir, dass das kein allgemeines Zeichen unserer Zeit ist.

P.S. Aus dem Sozialwort, 273: “Die Kirchen sind aufgerufen, mehr Mittel als bisher für Bewusstseinsbildung zu Fragen der internationalen Politik und mehr Ressourcen für die Mitgestaltung internationaler Vorgänge bereitzustellen.”


Jan 3 2011

Liebe Martha!

Hast du gewusst, dass Wien ganz nahe an der Grenze zum ehemaligen Ostblock liegt? Wenn man hier lebt, dann könnte man das sehr schnell vergessen. Denn mehr als 20 Jahre nach dem Fall des “Eisernen Vorhangs” hat sich noch immer vieles nicht verändert. Natürlich gibt es jetzt bessere Autostraßen hinüber, die Züge fahren auch öfter (wenn auch relativ langsam) und für TouristInnen gibt es sogar ein Tragflügelboot auf der Donau nach Bratislava. Aber das war es dann auch schon.

Denn vieles hat sich leider nicht geändert. Im Burgenland, an der Grenze zu Ungarn, stehen noch immer Soldaten. Angeblich um illegale Grenzübertritte zu verhindern. Aber warum nur hier? Warum nicht an Grenzen zu anderen Staaten? Das ist sehr unlogisch. Genauso unlogisch ist es, dass “Ostsprachen” auch heute in Wiener Schulen fast keine Rolle spielen. Französisch und Spanisch sind noch immer mehr wert als Slowakisch, Tschechisch oder Ungarisch. Ich bin gespannt, ob sich das in den nächsten 10 Jahren noch ändert.

Das ist es natürlich nur logisch- und das ist der Grund, warum mir das Thema heute wieder mal eingefallen ist -, dass die Erregung über die aktuellen Ereignisse in Ungarn (die staatliche Kontrolle aller Meiden) äußerst beschränkt ist. Obwohl es in den unseren Medien immer wieder thematisiert wird, findest du fast niemanden, der in persönlichen Diskussionen oder Gesprächen das Thema aufbringt. Von Protestaktionen vor der ungarischen Botschaft ganz zu schweigen.

Wenn aber die Amerikaner wieder mal irgendeinen Blödsinn machen, dann werden sicher wieder viele aufschreien und Protestaktionen machen, obwohl die Ereignisse tausende Kilometer weit entfernt sind. Das verstehe wer will.

Ansonsten ist es hier in den Weihnachtsferien eher ruhig. Aber ich glaube in den nächsten Wochen wird es einiges zu Schreiben geben, denn die vielen Probleme, die wir hier in Österreich und Wien haben, werden wohl so schnell nicht gelöst werden.

P.S. Aus dem Sozialwort passt das sehr gut Punkt 52 dazu: “Medienfreiheit ist eine der Voraussetzungen für Medienvielfalt. Konzentrationsprozesse, wie sie auch in Österreich vor allem im Bereich von Zeitungen und Zeitschriften stattfinden, beeinträchtigen die Medienvielfalt und erschweren die Meinungsbildung. Medienfreiheit ist ein Recht, das fairer Zugangschancen bedarf. Die Ökonomisierung der Medienlandschaft schließt schwache Mitspieler ohne große finanzielle Ressourcen oder Vertreter von Minderheiten zunehmend aus. Medienfreiheit bedeutet daher auch in Österreich, dass Minderheiten Zugang zu den Medien haben müssen. Medien sind für Minderheiten notwendig.”